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CORONA-Hilfspaket für Land- und Forstwirtschaft

1) Entschädigung von Umsatzeinbußen bei der Schlachtrindervermarktung (Bezeichnung der geplanten Richtlinie: COVID-19-Schlachtrinder-Richtlinie)

Ziel ist es, die durch die COVID-19-Pandemie aufgetretenen Umsatzeinbußen bei der Schlachtrindervermarktung abzufedern und die Vermarktung von Schlachtrindern damit aufrechtzuerhalten.

Wer kann einen Antrag stellen? Natürliche und juristische Personen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Österreichischer Schlachtnachweis zwischen 01.04.2020 und 30.06.2020, keine Überschreitung der De-minimis-Höchstgrenze.

Bitte beachten Sie die Externe Verknüpfung Richtlinie.

Und bitte beachten Sie auch die Externe Verknüpfung Landesrichtlinien.

Wann kann der Antrag gestellt werden? Die Beantragung ist ab 28. Mai 2020 möglich.

Wie wird der Antrag gestellt? Über Online-Anträge. Die dazugehörige Datenbank wird noch erstellt. Vollständige Anträge enthalten neben allgemeinen Angaben das Einverständnis, dass Abwicklungs-Organisationen auf die AMA-Rinderdatenbank zugreifen können, die unterfertigte Verpflichtungserklärung und die ausgefüllte und unterfertigte De-minimis-Erklärung.

Wie hoch ist die Entschädigung? Für maximal 10 Schlachtkühe und 50 sonstige Schlachtrinder beträgt die Entschädigung: 140 EUR pro Schlachtkuh, 100 EUR pro männliches Schlachtrind, 70 EUR pro Kalbin, 30 EUR pro Kalb <12 Monate.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung? Die Auszahlung wird voraussichtlich nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes (01.04.2020-30.06.2020) erfolgen.

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: anna.bauer@lk-stmk.at

2) Entschädigung von Umsatzeinbußen bei der Zuchtrindervermarktung (Bezeichnung der geplanten Richtlinie: COVID-19-Zuchtrinder-Richtlinie)

Ziel ist es, die durch die COVID-19-Pandemie aufgetretenen Umsatzeinbußen abzufedern und den Handel von Zuchtrindern sowie den Export zu forcieren.

Wer kann einen Antrag stellen? Natürliche und juristische Personen, die einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen.

Was wird entschädigt? Weibliche Zuchtrinder, die über Vermittlungstätigkeit der Rinderzucht Steiermark eG zum Verkauf angeboten oder verkauft werden: Vermittelte, über Versteigerung vermarktete oder bei Versteigerung aufgetriebene nicht vermarktete Kühe und trächtige Kalbinnen oder Jungrinder. Weiters: in den Export vermarktete Kühe und trächtige Kalbinnen. Der Landwirt als Verkäufer wird entschädigt.

Voraussetzungen: Einbußen im Zeitraum von 01.04.2020 und 30.06.2020, keine Überschreitung der De-minimis-Höchstgrenze, ...

Bitte beachten Sie die Externe Verknüpfung Richtlinie.

Und bitte beachten Sie auch die Landesrichtlinien.

Wann kann der Antrag gestellt werden? Die Beantragung ist ab 28. Mai 2020 möglich.

Wie wird der Antrag gestellt? Über Online-Anträge. Die dazugehörige Datenbank wird noch erstellt. Vollständige Anträge enthalten neben allgemeinen Angaben die unterfertigte Verpflichtungserklärung und die ausgefüllte und unterfertigte De-minimis-Erklärung.

Wie hoch ist die Entschädigung? Für Kühe und trächtige Kalbinnen 200 EUR, für Jungrinder 150 EUR für den Landwirt, der das Tier verkauft bzw. auftreibt.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung? Die Auszahlung wird nach Ablauf des Entschädigungszeitraumes (01.04.2020-30.06.2020) im Juli erfolgen.

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: horst.jauschnegg@lk-stmk.at

3) Soziale Betriebshilfe für besondere Härtefalle verursacht durch die Covid-19-Pandemie

Ziel ist es, die durch die COVID-19-Pandemie verstärkt aufgetretenen Notsituationen durch Hilfseinsätze zu entschärfen.

Wer kann einen Antrag stellen? Natürliche und juristische Personen, die einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen.

Was wird entschädigt? Ersatz bei Ausfall einer Arbeitskraft, Entlastung einer Familie

Voraussetzungen: Ausfall einer Arbeitskraft, „aktiver" Betriebsführer, sonstige Voraussetzungen siehe Punkt 4. der Durchführungsbestimmungen: https://www.agrar.steiermark.at/cms/beitrag/12099894/12110665/

Wann kann der Antrag gestellt werden? Ab sofort

Wie wird der Antrag gestellt? Ansprechpartner ist der Maschinenring Steiermark - siehe unten

Wie hoch ist die Entschädigung? Das Land gewährt über Abwicklung durch den Maschinenring Steiermark eine Entschädigung für bis zu 90 Tage Ausfall der Arbeitskraft, maximal aber 720 EUR bzw. maximal 80% der Gesamteinsatzkosten. Für Entlastungshilfe werden maximal 34 EUR bzw. maximal 1.860 EUR pro Betrieb und Jahr gewährt.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung? Der gesamte Einsatzfall wird über den Maschinenring Steiermark abgewickelt, Hilfestellung wird sofort gewährt.

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: agnes.schreiber@maschinenring.at

4) Außerordentliche AIK Stundung - Zinsenzuschusszahlung

Ziel ist die Sicherstellung der Liquidität von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.

All jene die einen Agrarinvestitionskredit laufen haben, können aufgrund der Corona-Pandemie diesen bis zu einem Jahr stunden. Das heißt, die Laufzeit des Kreditvertrages wird um ein Jahr verlängert.

Im Jahr der Stundung fällt keine Tilgung an, jedoch die Zinsen bleiben aufrecht.

Der Zinsenzuschuss von Bund und Land bleibt wie bisher gewährt.

Die 50 prozentigen bzw. 36 prozentigen Zinsenzuschüsse werden von Bund und Land übernommen.

Wer kann einen Antrag stellen: All jene, die einen Agrarinvestitionskredit laufen haben.

Wann kann der Antrag gestellt werden: Die rechtliche Grundlage ist eine Sonderrichtlinie des Bundes, sobald diese freigegeben ist, kann beantragt werden.

Wie wird der Antrag gestellt: Mit einem Formular, auf das nach Freigabe der Sonderrichtlinie verlinkt wird (folgt).

Wie hoch ist der Zinsenzuschuss: Die Höhe der Zinsenzuschusszahlung bleibt unverändert (50% bzw. 36% - übernommen von Bund und Land). Die Besonderheit daran ist, dass der Zinsenzuschuss im tilgungsfeien Jahr auch übernommen wird.

Weitere Anfragen richten Sie bitte an: andrea.kohlmaier@stmk.gv.at

5) Notstandsentschädigung für besondere Härtefalle, verursacht durch die Corona-Pandemie

Ziel ist die Existenzsicherung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben. Die Zuwendungen werden als Förderungen mit Sozialleistungscharakter land- und forstwirtschaftlichen Betrieben gewährt, welche unverschuldet durch die Corona Pandemie in eine Notlage geraten sind, um diese zu mindern.

Wer kann einen Antrag stellen: Natürliche und juristische Personen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes.

Wann kann der Antrag gestellt werden: Ab sofort.

Externe Verknüpfung Wie wird der Antrag gestellt: Mit beiliegendem Formular, direkt an die Abteilung 10 .

Wie hoch ist die Entschädigung: Die Entschädigungshöhe wird berechnet und kann bis zu 2.500,-- Euro betragen.

Die Referenten der Abteilung 10 melden sich beim Antragsteller und berechnen die Entschädigungshöhe, wobei finanzielle Verpflichtungen, Angaben zur Betriebsgröße und die Beschreibung der Notlage abgefragt werden. Etwaige Förderungen, die im Rahmen des vom Bund eingerichteten Härtefallfonds bzw. Covid-Hilfsfonds abgerufen wurden, müssen bekanntgegeben werden.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung: Die Auszahlung wird in der Regel 14 Tage nach Erhebung erfolgen.

 Rechtsgrundlage:

„Richtlinie für die Abwicklung des Entschädigungsverfahrens für unverschuldet in Not geratene landwirtschaftliche Betriebe (Notstandsentschädigungs-Richtlinie 2018)"

Weitere Anfragen richten Sie bitte an: victoria.lang@stmk.gv.at

6) Überbrückungskredit - Zinsenzuschuss

Ziel ist die Sicherstellung der Liquidität von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.

Land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die aufgrund der Corona-Pandemie ein Darlehen aufnehmen müssen, können für ein Darlehen bis max. 30.000 Euro einen Zinsenzuschuss des Landes für max. 6 Monate bis max. 2% p.a. bekommen.

Wer kann einen Antrag stellen: Land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die ein Darlehen aufnehmen.

Wann kann der Antrag gestellt werden: Sobald das Darlehen aufgenommen ist (Zeitraum 1. Mai - 31. Juli 2020), kann bei der Landwirtschaftskammer mit dem Kreditvertrag der Zinsenzuschuss beantragt werden.

Die Landwirtschaftskammer Steiermark prüft die Voraussetzungen, insbesondere die Liquidität und schließt Doppelförderungen aus. Aufgrund der Vorprüfung der Landwirtschaftskammer gibt die Abteilung 10 die Zinsenzuschusszahlung an das jeweilige Kreditinstitut frei.

Bitte beachten Sie die Externe Verknüpfung Richtlinie.

Und bitte beachten Sie auch die Landesrichtlinien.

Beantragung: Ab 28. Mai 2020 (die Rechtsgrundlage sowie die Mittelfreigabe wird voraussichtlich am 14. Mai 2020 beschlossen werden.)

Wie wird der Antrag gestellt: mittels Formular (folgt).

Beispiel: Aufnahme von 30.000 Euro zu 2% Zinsen, 600 Euro fallen pro Jahr an, für ein halbes Jahr werden die Zinsen übernommen, das sind 300 Euro.

Weitere Anfragen richten Sie bitte an: andrea.kohlmaier@stmk.gv.at

7) Förderung zur Übernahme von zusätzlichen Transport- und Manipulationskosten (Bezeichnung der geplanten Richtlinie: COVID-19-Forst-Richtlinie)

Ziel ist es, den durch die COVID-19-Pandemie eingebrochenen Holzmarkt über die Zulieferung von Rundholz in Rinde auf spezielle Nass- und Trockenlagerplätze zu entlasten und damit zur Verhinderung einer Borkenkäfermassenvermehrung beizutragen.

Wer kann einen Antrag stellen? Natürliche und juristische Personen, die einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb in der Steiermark führen, Nutzungsberechtigte, Körperschaften und Anstalten öffentlichen Rechts, Gebietskörperschaften

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein? Wenn auf Grund von Zufuhrbeschränkungen der Holz- und Sägeindustrie oder bei Kalamitäten das Rundholz nicht rasch bzw. rechtzeitig aus dem Wald zum Verarbeiter transportiert werden kann, wird die Anlieferung von Holz steirischer Betriebe in der Zeit vom 16.03.2020 bis 31.12.2020 auf speziell ausgewiesene Nass- oder Trockenlagerplätze (Lieferscheinnachweis) unterstützt.

Nicht gefördert werden: Holz von Lagerplätzen, welches auf Grund der räumlichen Nähe zum Verarbeitungsbetrieb direkt mit verarbeitungsbetriebseigenen Spezialgeräten der weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann. Holz von Energieholzlagern von Nah- und Fernwärmeanbietern bzw. von Lagerplätzen, welches in der Folge direkt am Lagerplatz gehackt wird. Holz, welches auf Waldflächen vorgelagerten Lagerplätzen kurzfristig zwischengelagert wird (klassische Vorlagerungen)

Weitere Details siehe die Verlinkung zu:

Externe Verknüpfung Richtlinie

Externe Verknüpfung Merkblatt

Externe Verknüpfung Antragsformular

Wann kann der Antrag gestellt werden? Ab sofort bis längstens 31.12.2020 werden Anträge für Anlieferungen rückwirkend ab 16.03.2020 entgegengenommen.

Wie wird der Antrag gestellt? Anträge können per Post beim Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 10-Land- und Forstwirtschaft - Landesforstdirektion Ragnitzstraße 197, 8047 Graz oder per Email '} eingebracht werden. Vollständige Anträge enthalten neben allgemeinen Angaben die angelieferte Menge Holz, das Einverständnis zur Datenschutzerklärung, die unterfertigte Verpflichtungserklärung und die ausgefüllte und unterfertigte De-Minimis-Erklärung.

Wie hoch ist die Entschädigung? Für Anlieferung in Nasslager 16 EUR/Festmeter und in Trockenlager 8 EUR/Festmeter. Für Betriebe mit einer Besitzgröße <= 200 ha sind max. 300 Festmeter, für Betriebe > 200ha max. 1000 Festmeter förderbar.

Wie lange dauert es bis zur Auszahlung? Die Auszahlung wird laufend, voraussichtlich 1x monatlich erfolgen.

Für Anfragen wenden Sie sich bitte an: heinz.lick@stmk.gv.at

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