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Amtlicher Pflanzenschutzdienst

Ragnitzstrasse 193, 8047 Graz, Tel.: 0316/ 877 6637

Registrierung und Autorisierung

Folgende Betriebe müssen beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst die Eintragung in das amtliche Verzeichnis beantragen:
1. die Erzeuger von passpflichtigen Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen (gem. RL 2000/29 Anhang V Teil A);
2. die Erzeuger von durch Verordnung spezifizierten Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen, erlassen durch den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zur Umsetzung von Rechtsvorschriften der Europäischen Union (Notfallentscheidungen, Durchführungsbeschlüsse);
3. die im Gebiet der Erzeugung gelegenen Sammellager oder Versandzentren von Kartoffeln;
4. die Einführer von in der RL 2000/29 Anhang V Teil B angeführten Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen;
6. Erzeuger und/oder Behandler von Verpackungsware gemäß ISPM 15
Siehe Externe Verknüpfung Pflanzenschutzdienst Forst
7. Registrierung für den Holzimport, Erzeugung und Verbringen von Holz
Siehe Externe Verknüpfung Pflanzenschutzdienst Forst

Sofern die phytosanitären Bestimmungen des Bestimmungslandes und gegebenenfalls der Transitländer dies vorsehen, haben Ausführer ebenfalls die Aufnahme in das amtliche Verzeichnis zu beantragen.
Die Eintragung in das amtliche Verzeichnis erfolgt mit einer individuellen Registernummer, die die Identifizierung des Betriebs ermöglicht.
Für die Verwendung von Pflanzenpässen müssen registrierte Betriebe autorisiert werden. Mit der Autorisierung erlangt der Betrieb die Berechtigung zur Verwendung von Pflanzenpässen einschließlich deren Erstellung, des Drucks und der Aufbewahrung unter amtlicher Überwachung.
Um die Einhaltung der Bestimmungen und Pflichten der registrierten Betriebe zu überwachen, werden vom Amtlichen Pflanzenschutzdienst regelmäßig Kontrollen (zumindest 1 mal jährlich) durchgeführt.

Registrierungsantrag / Entregistrierungsantrag/ Liste Passpflichtiger Pflanzen unter:
Externe Verknüpfung Pflanzenschutzdienst Österreich


Pflanzenschutzverordnung 2011, Liste Passpflichtiger Pflanzen unter:
Externe Verknüpfung BMLFUW

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Zulassung als Versorger

Betriebe, die erwerbsmäßig Pflanzgut von Zierpflanzen (alle Arten) und bestimmten Gemüse- und Obstarten in Verkehr bringen, müssen beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst die Zulassung als Versorger zur Aufnahme in das Amtliche Register beantragen. Von der zuständigen Behörde wird eine Registernummer zugewiesen. Besteht bereits eine Registernummer im Sinne des Pflanzenschutzgesetzes 2011, so ist diese zu übernehmen.
Das Pflanzgutgesetz 1997 und die Pflanzgutverordnung regeln die Anforderungen an die Qualität des Pflanzgutes und dessen Inverkehrbringen.

Nähere Informationen unter:
Externe Verknüpfung BMLFUW

Externe Verknüpfung Registrierungsantrag (pdf -Dokument)

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Inverkehrbringen von Reben

Reben sind passpflichtige Pflanzen, für das Inverkehrbringen von Reben ist daher eine Registrierung und Autorisierung gem. Pflanzenschutzgesetz 2011 erforderlich.
Das Rebenverkehrsgesetz und die Rebenverkehrsverordnung regeln die Anforderungen an die Qualität des Vermehrungsgutes von Reben und deren Inverkehrbringen (Rebenanerkennung).

Bei der Rebenanerkennung erfolgen die amtliche Prüfung der Abstammung, die phytopathologische Prüfung sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Beschaffenheit bei Vorstufen-, Basis- und Zertifiziertem Vermehrungsgut.
Für die Rebenanerkennung ist bis spätestens 15. Juni des jeweiligen Jahres ein vollständig ausgefüllter Rebenverkehrsantrag zu übermitteln an

Abteilung 10, Land- und Forstwirtschaft
Ragnitzstrasse 193, 8047 Graz
Tel. Nr.: 0316/877 6637; FAX: 0316/877 6606
abt10-haidegg@stmk.gv.at

Im Rahmen einer Bestandsprüfung werden die Anforderungen für die Anerkennung des Vermehrungsgutes überprüft.
Im Falle der Rebenanerkennung erfolgt die Berechtigung zur Verwendung der Etiketten sowie zu deren Erstellung, Druck und Aufbewahrung.


Nähere Informationen und Rebenverkehrsantrag unter:
Externe Verknüpfung BMLFUW

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Export in Drittstaaten - Pflanzengesundheitszeugnis

Die Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses muss beim Amtlichen Pflanzenschutzdienst, im Falle von Saatgut beim Externe Verknüpfung Bundesamt für Ernährungssicherheit, beantragt werden.
Für die Ausfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen in Drittländer sind die phytosanitären Bestimmungen des Bestimmungslandes und gegebenenfalls der Transitländer maßgeblich.
Die phytosanitären Externe Verknüpfung Erfordernisse des Bestimmungslandes und der Transitländer sind vom Exporteur bekanntzugeben.
Kann auf Grund der Erfordernisse des Bestimmungslandes bei der amtlichen Untersuchung mit einer visuellen Prüfung nicht das Auslangen gefunden werden, so ist eine Probe amtlich zu ziehen und zu untersuchen, um den Gesundheitszustand und die Freiheit von Schadorganismen bewerten zu können.
Sofern die phytosanitären Bestimmungen des Bestimmungslandes und gegebenenfalls der Transitländer dies vorsehen, sind die Sendungen mit geeigneten Kennzeichnungs- oder Verplombungssystemen zu versehen.
Ab dem Zeitpunkt der Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses durch die zuständige Behörde dürfen durch einen Ausführer keine Tätigkeiten vorgenommen werden, durch die die phytosanitäre Sicherheit der Sendung beeinträchtigt werden könnte, insbesondere im Hinblick auf die Zusammensetzung der Sendung, den Austausch von Bestandteilen der Sendung oder einen möglichen Neubefall der Sendung.

Der Antrag auf amtliche Untersuchung einer Sendung (inkl. genauer Angaben über die Art, Menge, Verpackungseinheit, Transportmittel, Eintrittsstelle usw.) soll spätestens 1 Arbeitstag vor gewünschtem Beschauzeitpunkt per E-Mail, Fax oder telefonisch erfolgen an:

Abteilung 10, Land- und Forstwirtschaft
Referat Pflanzengesundheit und Spezialkulturen
Ragnitzstrasse 193, 8047 Graz
Tel. Nr.: 0316/877 6637; FAX: 0316/877 6606


Informationen zu Einfuhrvorschriften unter:
Externe Verknüpfung Julius Kühn-Institut

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