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Landesrichtlinie für die Förderung der steirischen Land- und Forstwirtschaft

Allgemeine Richtlinie der Steiermärkischen Landesregierung für die Förderung der steirischen Land- und Forstwirtschaft

Gemäß § 3 Abs. 2 des Steiermärkischen Landwirtschaftsförderungsgesetzes 2013 (StLWFöG) sowie aufgrund der mit 01.01.2008 in Kraft getretenen „Rahmenrichtlinie über die Gewährung von Förderungen des Landes Steiermark" wird, die gegenständliche Allgemeine Richtlinie für die Durchführung der einzelnen Förderungsbereiche gemäß dem 2. Abschnitt des Steiermärkischen Landwirtschaftsförderungsgesetzes erlassen.
Gemäß § 18 Abs. 2 StLWFöG können die Landwirtschaftskammer Steiermark sowie die Steiermärkische Kammer für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft durch Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung mit der Durchführung bestimmter Förderungsmaßnahmen nach dem Steiermärkischen Landwirtschaftsförderungsgesetz betraut werden.

 

Förderungszweck

Gemäß § l StLWFöG sollen die Förderungsmaßnahmen dazu beitragen, den Bestand und eine zeitgemäße, den anerkannten agrarbiologischen und ökologischen Erkenntnissen entsprechende Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft in der Steiermark, insbesondere in ihren Formen der Vollerwerbsbetriebe sowie der zweiberuflich geführten Betriebe, zum Wohle der Allgemeinheit zu sichern, wobei gemäß § 2 des Steiermärkischen Landwirtschaftsförderungsgesetzes Zielsetzung der  Förderungsgewährung insbesondere sein soll:

 

  •  Der Bestand einer wirtschaftlich gesunden, ökologisch verträglichen, regional ausgewogenen, leistungsfähigen bäuerlichen Land- und Forstwirtschaft,
  •  die Erhaltung und Verbesserung sowie nachhaltige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen unter Berücksichtigung der Berggebiete und sonstiger benachteiligter Gebiete, 
  •  die Erhaltung, Pflege und Gestaltung der Kultur- und Erholungslandschaft,
  •  der Ausbau der Erwerbskombinationen zwischen der Land- und Forstwirtschaft und anderen Wirtschaftsbereichen im Sinne einer nachhaltigen, ökologischen und multifunktionalen Bewirtschaftung, und die langfristige Sicherstellung aller Wirkungen und Leistungen des Waldes,
  •  die Marktorientierung der agrarischen Produktion sowie der Ausbau des Marketings,
  • die Erhaltung und der Ausbau des biologischen Landbaus,
  • die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft,
  • das Ermöglichen der Teilnahme aller in der Land- und Forstwirtschaft tätigen Personen am sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand sowie an Bildung und Kultur,
  • die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus regionaler Produktion unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse,
  • die Aufrechterhaltung der Siedlungsdichte im ländlichen Raum durch Bereitstellung ausreichender Infrastruktur und
  • die bedarfsgerechte Bereitstellung von nachwachsenden Rohstoffen und Energieträgern aus der Land- und Forstwirtschaft.
 
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