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Ökologische Verbesserung von Gewässern in landwirtschaftlich geprägten Regionen

(4.4.1)

Ziele

Verbesserung und Sicherung der Wasserressourcen im ländlichen Raum durch wasserbauliche und kulturtechnische Maßnahmen im öffentlichen Interesse zur Erhaltung und Gestaltung der Kulturlandschaft und zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Boden und Wasser

Unterstützung der Zielerreichung gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie (RL 2000/60/EG) bzw. nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan 2015: guter ökologischer Zustand in allen Gewässern bis 2027 unter Berücksichtigung der Fristerstreckung

Verbesserung des hydromorphologischen Zustands von Fließgewässern

Erhöhung der Versickerung (Grundwasseranreicherung), Rückhalt von Wasser und Sediment zur Abminderung von Hochwasserspitzen, Reduktion von Nähr- und Schadstoffeinträgen in Oberflächengewässer und Schaffung von Feuchtflächen

 

Förderungsgegenstand

Investitionen zur Verbesserung des ökologischen Zustandes von kleinen Gewässern in landwirtschaftlich geprägten Regionen. Dazu zählen:

  1. Maßnahmen zur Restrukturierung morphologisch veränderter Gewässerstrecken
  2. Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustandes von Kleingewässern, Vorflutern, Uferbereichen und Feuchtflächen
  3. Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserhaushaltes durch Mulden, Gräben, Rückhaltebecken und Geländegestaltungen zur Erhöhung des Wasserrückhalts, zur Verbesserung der Abflusssituation im landwirtschaftlichen Einzugsgebiet oder zur Verminderung schädlicher Bodenerosion.
 

Förderungswerber

Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe

Zusammenschlüsse landwirtschaftlicher Betriebe, deren Betriebsleiter die Bedingungen für
Bewirtschafter landwirtschaftlicher Betriebe  erfüllen

Agrargemeinschaften

Wassergenossenschaften und Wasserverbände

Gemeinden

 

Fördervoraussetzungen

Einhaltung der Vorgaben des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes und Zustimmung der wasserwirtschaftlichen Planung des zuständigen Landes auf Basis der Vorlage von geeigneten Projektunterlagen.

Vorliegen der wasserrechtlichen Bewilligung gemäß WRG 1959 idgF. sowie von allenfalls weiteren erforderlichen Bewilligungen, insbesondere der naturschutzrechtlichen Bewilligung..

 

Auflagen

Einhaltung aller Auflagen und Vorschreibungen der rechtlichen Bewilligungsbescheide.

 

Art und Ausmaß der Förderung

Zuschuss zu den anrechenbaren Investitionskosten im Ausmaß von

  1. 90 % Fall der Förderungsgegenstände gemäß Punkt 1 und 2;
  2. 70% der anrechenbaren Kosten im Falle des Förderungsgegenstandes gemäß Punkt 3.
    Die genannten Fördersätze gelten auch für Grundstückskosten unter Beachtung der Beschränkung Kosten für Grunderwerb dürfen nur bis zu einem Ausmaß von 10 % der gesamten anrechenbaren Kosten berücksichtigt werden.
  3. Anrechenbare Kosten
    - Kosten für Studien, Konzepte, Detailplanungen, Voruntersuchungen
    - Bauabwicklung
    - Kosten für die Grundaufbringung und Vermessungsarbeiten (Teilungsplan)
    - Kosten für die Errichtung von Infrastrukturanlagen inkl. Bepflanzungen.
  4. Für Kosten für Grunderwerb gilt Folgendes: Erfolgt der Grunderwerb im öffentlichen Interesse aus Gründen des Natur- und Umweltschutzes und werden dadurch Flächen aus der Produktion genommen oder wird im Grundbuch eine Dienstbarkeit oder Reallast zur naturschutzfachlichen Nutzung eingetragen, können die anrechenbaren Kosten zur Gänze berücksichtigt werden. Die Notwendigkeit der uneingeschränkten Berücksichtigung dieser Kosten ist im Förderungsantrag zu begründen.
 

Förderabwicklung

Förderungsanträge können laufend bei der zuständigen Externe Verknüpfung Einreichstelle

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
A14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit- Referat: Schutzwasserwirtschaft
8010 Graz, Wartingergasse 43
Dipl.-Ing. Raimund Adelwöhrer
Tel.: (0316) 877 - 3690 Mail: raimund.adelwoehrer@stmk.gv.at


oder Bewilligenden Stelle eingebracht werden. Die Bewilligende Stelle hat den Stichtag bekanntzugeben, zu welchem die bis dahin eingelangten Förderungsanträge zu einem Auswahlverfahren zusammengefasst werden.

Die Vorhaben werden in diesem Auswahlverfahren anhand eines bundesweit einheitlichen Bewertungsschemas bewertet und ausgewählt. Um für eine Förderung in Betracht zu kommen, muss zumindest die Mindestpunkteanzahl des gewichteten Schemas erreicht werden.

Mit der Bewilligung ist der Landeshauptmann (Abteilung 10 - Land- und Forstwirtschaft)betraut.

 
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