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Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen

(M1)

Die Maßnahme M1 „Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen in der Land- und Forstwirtschaft" beinhaltet folgende Vorhabensarten:
  • 1.1.1 Begleitende Berufsbildung, Fort- und Weiterbildung zur Verbesserung der fachlichen
    Qualifikation in der Land - und Forstwirtschaft
  • 1.2.1 Demonstrationsvorhaben und Informationsmaßnahmen in der Land- und
    Forstwirtschaft
  • 1.3.1 Austauschprogramme und Betriebsbesichtigungen (Exkursionen) für die Land- und
    Forstwirtschaft

 

 Aktuelle Hinweise:

  1. Überarbeitete Themenliste: Auf Grund der Erfahrungen aus den bisherigen Auswahlverfahren und zahlreichen Rückfragen bzw. Rückmeldungen wurde die bisherige „Themenliste" vom 23. Juni 2015 unter Einbindung zahlreicher Stellen innerhalb und außerhalb des BMLFUW überarbeitet. In dem Dokument ist angeführt, unter welchen Voraussetzungen (Themen, Bildungsinitiativen) ein Fördersatz von 80 % für Pool- und Länderprojekte möglich ist. Der Vollständigkeit halber wurde auch dargestellt, unter welchen Bedingungen 100 % bzw. 50 % gelten. Außerdem wurden allgemeine Hinweise zur ELER- bzw. LE-Bildungsförderung vorangestellt, um auf den förderbaren „Themenrahmen" nochmals hinzuweisen.
    Im Zuge der Überarbeitung wurden etwa Überbegriffe ersetzt durch Detailinfos, Wiederholungen oder synonyme Begriffe wurden gestrichen, ebenso Verweise auf branchenspezifische Aktionsprogramme. Ziel der Überarbeitung war, die Liste klarer, präziser und verständlicher zu gestalten. Unterschiedliche bzw. missverständliche Auslegungen zwischen Bewilligungsstellen und Förderungswerbern sollen dadurch vermieden werden.
  2. Kostenkalkulation Version 4
    Am 22. Juni 2016 hat die AMA im Wege der Bewilligungsstellen u. a. eine neue Version für die Kostenkalkulation („Kostenkalkulation_v4") zur Verfügung gestellt. In dieser Version wurde eine neue Schaltfläche mit der Bezeichnung „Datei zur Abgabe sichern" eingefügt. Die Schaltfläche ist nach Fertigstellung der Kostenkalkulation bzw. vor der Weitergabe an die BST anzuklicken. Dadurch werden die Makros deaktiviert und die Datei wird ohne Makros neu gespeichert. Aufgrund von Datensicherheitsbestimmungen darf zukünftig nur mehr diese makrofreie Version in die AMA-Datenbank hochgeladen werden.
    Außerdem wird die makrofreie Version bei Versendung per E-Mail nicht mehr durch die Mailserver verschiedener Empfänger (u. a. BST und FA im BMLFUW!) ohne Warnmeldung geblockt. In der Vergangenheit haben dadurch zahlreiche E-Mails nicht die vorgesehenen Empfänger erreicht.
    Bei neuen Anträgen ist daher unbedingt die neue Version der Kostenkalkulation zu verwenden.

 

 

Allgemeines zur Bildungsförderung 2014-2020:

  • Förderungswerber

Gemäß Art. 14 der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 hatte das BMLFUW im Rahmen seiner Zuständigkeit als Verwaltungsbehörde für das Programm der Ländlichen Entwicklung 2014 - 2020 für die Maßnahme 1, mit Ausnahme der Demonstrationstätigkeiten, ein Auswahlverfahren für Bildungsanbieter durchzuführen.

Nähere Informationen zur Auswahl der Bildungsanbieter finden Sie auf der Externe Verknüpfung Homepage des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich

 

Die Auswahl der Bildungsanbieter auf Bundes- und Landesebene erfolgte, in einem zweistufigen Verfahren, zentral auf Bundesebene; die Anerkennung erfolgte nach Vorhabensart, Schwerpunkt- und Wirkungsbereich und ist bis zum nächsten Auswahlverfahren für Bildungsanbieter gültig.

Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsträger B, Ktn, NÖ, OÖ bis Ende 2016
Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsanbieter B, K, NÖ, OÖ ab Juli 2016

Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsträger S, St, T, V, W bis Ende 216
Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsanbieter S, ST, T, V, W ab Juli 2016

Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsträger Poolprojekte und österreichweit bis Ende 2016
Externe Verknüpfung Anerkannte Bildungsanbieter Österreichweit ab Juli 2016

  • Zielgruppe (Endbegünstigte)

- Bewirtschafter/-innen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe und andere in der Land- und Forstwirtschaft tätige Personen
- künftige Hofübernehmer/-innen (auch wenn diese noch nicht am Betrieb tätig sind)
- „Öffentlichkeit" bei bewusstseinsbildenden Informationsmaßnahmen über die Leistungen und Wirkungen der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft inkl. agrar- und waldpädagogische Maßnahmen

Vorhabensartenspezifische Bestimmungen sind den einzelnen Externe Verknüpfung Sonderrichtlinienpunkten der Externe Verknüpfung SRL LE Projektförderung zu entnehmen.

  • Publizitätsbestimmungen

Mit der Genehmigung des österreichischen Programms für die LE 2014-2020 durch die Europäische Kommission treten auf Basis des Artikels 13 und Anhang II der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 808/2014 neue Informations- und Publizitätsvorschriften in Kraft.

Weitere Informationen sowie Vorlagen stehen auf der Externe Verknüpfung Homepage des BMLFUW unter zur Verfügung.

  • Art und Ausmaß der Förderung

- Zuschuss zu Personal- und Sachkosten (Pauschalsatz zur Abdeckung der Gemeinkosten des Anbieters)
- Zuschuss zu Investitionen (BZA-Software, EDV-Anwendungen für E-Learning, Demonstrationsvorhaben)
- je nach Thema und Vorhaben
100% - ausschließlich für Poolprojekte (übergeordnetes Interesse des Bundes), Demonstrationsvorhaben und Austauschprogramme
80% - für die Umsetzung bundesweiter vom BMLFUW festgelegter Themen
50% - für alle sonstigen Vorhaben

Vorhabensartenspezifische Bestimmungen sind den einzelnen Sonderrichtlinienpunkten der Externe Verknüpfung SRL LE-Projektförderung zu entnehmen.

Gemäß SRL „LE-Projektförderung" (Pkt. 2.6.2, 3.6.1.2 und 3.6.2.2 sowie 4.6.1.2 und 4.6.2.2) können Gemeinkosten des Anbieters (Overheadkosten) mit einem Pauschalsatz von 10% der verrechneten Personalkosten gefördert werden.
Die Bewilligende Stelle muss festlegen, ob Gemeinkosten des Anbieters mit dieser Pauschale abgerechnet werden oder nicht.
Die Bewilligende Stelle Steiermark legt fest, dass die Genehmigung und Abrechnung mittels Gemeinkostenpauschale von 10 % erfolgt. Folgende Kostenpositionen sind durch die Gemeinkostenpauschale abgedeckt und können nicht mehr gesondert als tatsächlicher Sachaufwand abgerechnet werden:
        Investitionskosten für Büroinfrastruktur
        Sachaufwand für EDV, Telefon, Kopierer, Miete,  Heizung, Wasser, Energie und Reinigung

Hinweis:
Bei der Abrechnung von Overheadkosten mittels Gemeinkostenpauschale, müssen Personalleistungen auf Basis von tatsächlichen Kosten genehmigt und abgerechnet werden. Sachkosten, die direkt einen Vorhaben zuordenbar sind (z. B. Kopierkosten für Schulungsunterlagen), sind nicht mit dieser Gemeinkostenpauschale abgedeckt und können auf Basis tatsächlicher Kosten abgerechnet werden.

Besonderes Augenmerk bei der Erstellung der Kostenkalkulation ist auf die Plausibilität der eingereichten Kosten zu legen. Allfällige Angebote etc. sind der Bewilligenden Stelle bei der Antragstellung zu übermitteln. Sollten keine Vergleichsangebote oder ähnliches Vorliegen bedarf es einer ausführlichen Beschreibung bzw. Erläuterung der eingereichten Kosten, damit diese für die BST plausibel sind. 

  • Förderungsantrag

In der M1 gibt es die Möglichkeit, sofern themenmäßig sinnvoll, vorhabensartenübergreifende Anträge zu stellen. Das heißt, ein Vorhaben, das Förderungsgegenstände der Vorhabensarten 1.1.1 und/oder 1.2.1 und/oder 1.3.1 enthält, kann mit einem Antrag beantrag werden. Es muss nicht jeweils ein Antrag pro Vorhabensart gestellt werden.

Achtung: Für Demonstrationsvorhaben muss jedenfalls ein eigener Antrag gestellt werden, sie können nicht Teil der integrierten Antragstellung sein. 

  • Förderungsabwicklung

In der Förderungsabwicklung wird zwischen landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Anträgen unterschieden.

Förderungsanträge können laufend bei der zuständigen Einreichstelle eingereicht werden.

Das Externe Verknüpfung BMLFUW  ist Bewilligende Stelle für bundesländerübergreifende Vorhaben (mind. 3 Bundesländer), Vorhaben von bundesweiter Relevanz sowie bei Austauschprogrammen der VHA 1.3.1.

Förderungsabwicklung in der Steiermark:
Zuständigkeiten Steiermark

 
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