Schwere Waldschäden in der "Heiligengeistklamm"

SCHUTZWALD BETROFFEN!

Im Jänner bis Februar 2014 verursachten Eisanhang und Nassschnee schwere Schäden im Schutzwald der „Heiligengeistklamm". Hauptsächlich war die Baumart Buche betroffen (Bruch, Wurf).

Die „Heiligengeistklamm" ist ein geschützter Landschaftsteil und wird gerne von Touristen durchwandert. Aufgrund der Elementarereignisse bleibt sie bis auf weiteres für Besucher gesperrt.

In den vergangenen 14 Tagen wurden vom  Österreichischen Bundesheer die ersten Akutmaßnahmen (Freischneiden des Wildbaches von Schadholz) durchgeführt, um eine „Gefahr in Verzug" zu bannen (Verklausungsgefahr durch Wildholz).

Die Aufarbeitung der Schadhölzer ist aufgrund der Steilheit (Abrutschgefahr etc.) extrem schwierig, manche Lagen sind unbegehbar und damit unbringbar.

Die Waldbesitzer werden forstfachlich von der Bezirksforstinspektion Leibnitz und der Landesforstdirektion unterstützt.

Ein Schutzwaldprojekt ist in Ausarbeitung und soll ab sofort die mögliche Schadholzaufarbeitung und Sanierung der Forstwege und Steige, sowie in der Folge die Waldverjüngung in der „Heiligengeistklamm" mehrjährig begleiten (Förderprogramm Schutzwaldbewirtschaftung bzw. Initiative Schutz durch Wald).

Die besondere Situation erfordert auch besondere Maßnahmen. So muss ein Teil des Buchenschadholzes als Totholz in der Klamm verbleiben. Eine entsprechende Aufklärung der Öffentlichkeit (Naturschutz, Bürgermeister, Touristen etc.) ist hierüber erforderlich.

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