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Ländliche Entwicklung - Begleitausschuss

Begleitausschuss © A10 Sabine Dam
Begleitausschuss© A10 Sabine Dam
Tagungsgebäude in Stainz © A10 Sabine Dam
Tagungsgebäude in Stainz© A10 Sabine Dam
Ribes © A10 Sabine Dam
Ribes© A10 Sabine Dam

Die Förderungsperiode des Ländlichen Entwicklungsprogramm dauert sieben Jahre. In dieser Zeit ist es immer wieder notwendig Anpassungen und Programmänderungen vorzunehmen. In Programm LE 2014-2020 ist es möglich einmal jährlich eine Programmänderung bei der Europäischen Kommission einzureichen. Damit eine solche Änderung eingereicht werden kann, benötigt Sie die Zustimmung des Begleitausschusses.

Der LE Begleitausschuss ist eine Gremium, welches einmal jährlich im Vorfeld einer Programmänderung tag. Der Begleitausschuss setzt sich unter anderem zusammen aus Vertretern der Europäischen Kommission, den verschiedenen beteiligten Bundesministerien allen voran das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus als Verwaltungsbehörde, den programmverantwortlichen Landesstellen aller Bundesländer, sowie bspw. Arbeiterkammer, Landwirtschaftskammer, Wirtschaftskammer, Nationalparkvertretern Landjugendvertreter, Umweltdachverband, Städtebund und andere.

Der Begleitausschuss ist neben der Begleitung des Programms auch für dessen Bewertung zuständig. Hierzu prüft er die Durchführung des Programms und Programmfortschritte hinsichtlich Zielerreichung,. Er nimmt Stellung zu geplanten Änderungen und beschließt diese.

Alle zwei Jahre findet die Begleitausschusssitzung in einem Bundesland statt. Im Jahr 2019 fand die Begleitausschusssitzung in der Steiermark statt. An der Organisation war die PVL Steiermark, die A10 Land- und Forstwirtschaft beteiligt. Die Sitzung fand in weststeirischen Stainz statt.

Neben der Tagung ist es üblich, innovative und erfolgreiche Betriebe und Projekte der aktuellen Förderungsperiode zu besichtigten.

Folgende sehenswerte und erfolgreiche Betriebe wurden besichtigt:

  • Im Rahmen der Vorhabensart 4.2.1 „Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse wurde die Errichtung einer neuen Betriebsstätte der DK Manufactoring GmbH (= Distillery Krauss) in St. Martin im Sulmtal unterstützt, welche sich mit der Erzeugung von hochwertigen Spirituosen mit Schwerpunkt Edelbrandherstellung beschäftigt. Aufgrund zahlreicher Prämierungen im In- und Ausland stieg die Nachfrage an den Produkten sodass die vermehrten Anfragen (vor allem aus dem Ausland) nicht mehr am ursprünglichen Standort bedient werden konnten. Externe Verknüpfung www.distillery-krauss.com
  • Die Kombination eines verarbeitenden und eines landwirtschaftlichen Betriebes wurde bei der Firma RIBES Frucht und Saft KG besichtigt. Betriebsgegenstand ist die Erzeugung von Fruchtsäften, -gelees und -essigen mit zwei Schwerpunkten: Verarbeitung von schwarzen Johannis- und Aroniabeeren sowie die Lohnverabeitung von Obst. Externe Verknüpfung www.ribes.at
  • Im Rahmen der Vorhabensart 6.4.1. Diversifizierung hin zu nicht landwirtschaftlichen Tätigkeiten wurde die Errichtung des Buschenschanks der Familie Weber in der Nähe von St. Stefan ob Stainz gefördert. Unter dem Grundprinzip „Buschenschank etwas anders mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität" entstand am Betrieb des Weingut Webers ein Buschenschank der jedenfalls einen Besuch wert ist.  Externe Verknüpfung www.weingutweber.at
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