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Pflanzengesundheitszeugnisse, Verpackungsholz und Holzimport

Exportkontrolle von Holz und Holzprodukten (Pflanzengesundheitszeugnisse)

Pflanzengesundheitszeugnisse bestätigen die Freiheit von Quarantäneschädlingen gemäß der Bestimmungen des Importlandes. Deshalb muss die zu versendende Ware von einem Pflanzenschutzorgan beschaut werden. Die Zuständigkeit dafür liegt grundsätzlich im Forstfachreferat Ihres Bezirkes. Dort ist vom Exporteur die Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses zu beantragen.

Dafür fallen folgende Gebühren an:

Art der Tätigkeit                                                          

Grundgebühr

in EUR 

Zuzügl. Zeitgebühr je angefangener halben Stunde 

Durchführung einer Untersuchung (=Beschau vor Ort zur Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses

104,80

 26,20

 

Durchführung einer Untersuchung bei der eine Vorführung der Sendung am Dienstsitz erfolgt (=Beschau am Dienstort des Pflanzenschutzorgans zur Ausstellung eines Pflanzengesundheitszeugnisses)

 26,20

 26,20

 

Ausstellung eines Sammelzeugnisses oder Weiterversendungs-zeugnisses auf Grund eines bereits vorhandenen Zeugnisses (oder mehrerer bereits vorhandener Zeugnisse) ohne phytosanitäre Untersuchung der Sendung (=Sie haben bereits ein oder mehrere Zeugnisse und brauchen ein neues mit denselben oder zusammengefassten Daten)

 26,20

 0

Anmerkung: Pro ausgestelltes Zeugnis sind € 14,30 gemäß § 14 TP6 Abs.1 Gebührengesetz zu entrichten, Wegstrecken werden mit dem amtlilchen Kilometergeld verrechnet.

Registrierung als Erzeuger und/oder Behandler von Verpackungsware gemäß ISPM 15

Mit Paletten, Kisten und anderer Verpackungsware sind einige gefährliche Quarantäneschädlinge verschleppt worden. Deshalb wurde von der IPPC (International Plant Protection Convention) der Standard ISPM 15 (Internationaler Standard Phytosanitärer Maßnahmen Nr. 15) erarbeitet, der mittlerweile von zahlreichen Ländern für Verpackungsware gefordert wird. Dabei muss Verpackungsware aus Holz über einen Zeitraum von mind. 30 Minuten auf mind. 56°C Kerntemperatur erhitzt werden, so dass alle eventuell darin befindlichen Schädlinge absterben.

Betriebe, welche nach diesem Standard erzeugen und/oder behandeln wollen, haben bei der Landesforstdirektion die Registrierung gemäß § 35 des Pflanzenschutzgesetzes zu beantragen (siehe Externe Verknüpfung Antragsformular, nähere Auskünfte: Andreas Pfister, 0676/8666-4535).

Mit der Registrierungs- und Autorisierungsbeschau und der Zuweisung einer Registriernummer ist der Betrieb berechtigt, Verpackungsware gemäß ISPM 15 Standard herzustellen und hat sämtliche damit verbundenen Verpflichtungen einzuhalten. In der Regel wird dann bei einer jährlich stattfindenden Beschau die Einhaltung dieser Verpflichtungen überprüft (Protokollierung, Überprüfung behandelter Ware auf lebende Insekten- und Nematodenstadien).

Dafür fallen folgende Gebühren an:

Art der Tätigkeit                                                          

 Grundgebühr

in EUR

Zuzügl. Zeitgebühr je angefangener halben Stunde 

Registrierung und Autorisierung von Betrieben gem. § 35 Pflanzenschutzgesetz 2011 (=Registrierung für Behandlung/Erzeugung von Verpackungsware gemäß ISPM 15 Standard)

 178,80

 26,20

 

Durchführung einer Beschau gem. § 35 Pflanzenschutzgesetz 2011 (=jährliche Beschau von registrierten Betrieben auf die Einhaltung der Bestimmungen und Pflichten gemäß ISPM 15 Standard)

 52,40

 26,20

Anmerkung: Wegstrecken werden mit dem amtlichen Kilometergeld verrechnet.

 

Siehe auch:

Externe Verknüpfung ISPM 15 Standard (englisch)

Externe Verknüpfung Liste der registrierten steirischen Verpackungswarehersteller/-behandler (nur Betriebe, die der Veröffentlichung zugestimmt haben!)

Externe Verknüpfung ''Registrierungsantrag für Verpackungswarehersteller/-behandler

• Eidesstattliche Erklärung Verpackungsware: Externe Verknüpfung deutsch | Externe Verknüpfung englisch | Externe Verknüpfung italienisch

Registrierung für den Holzimport, Erzeugung und Verbringen

Für einige Aktivitäten wie den Direktimport verschiedener Holzarten ist eine Registrierung und Autorisierung gemäß § 14 des Pflanzenschutzgesetzes nötig. In der Regel wird dann bei einer jährlich stattfindenden Beschau die Einhaltung dieser Verpflichtungen überprüft (Aktivitäten gemäß Registrierung, Überprüfung betreffender Ware auf Quarantäneschadorganismen).

Nähere Auskünfte: Andreas Pfister, 0676/86664535

Dafür fallen folgende Gebühren an:

 Art der Tätigkeit                                                   

 Grundgebühr in EUR

zuzügl. Zeitgebühr je angefangener halben Stunde 

Registrierung und Autorisierung von Betrieben gem. § 14 Pflanzenschutzgesetz 2011 (=Registrierung für Import, Erzeugung und Verbringung gemäß Anhang des Registrierungsantrages)

 152,60

 26,20

Regelmäßige amtliche Überprüfung der Betriebe (=jährliche Beschau von registrierten Betrieben auf die Einhaltung der Bestimmungen und Pflichten)

 52,40

 26,20

Anmerkung: Wegstrecken werden mit dem amtlichen Kilometergeld verrechnet.

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